Neue Gruppe in Wirges

Das Bonifatiushaus in Wirges

Da der Ablauf des letztjährigen Treffen der Gruppenleitungen guten Anklang gefunden hatte, entschloss sich der Vorstand, diese Änderungen noch weiter auszubauen. Den Teilnehmenden des Treffens wurde also für den Austausch untereinander und das Ansprechen von eventuell vorhandenen Problemen noch mehr Zeit eingeräumt.

So trafen sich dann am 5. Mai 2018 um 8 Uhr rund 20 Personen aus 12 Gruppen im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Den Tag begannen wir natürlich mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns um 9 Uhr im Tagungsraum versammelten.

Der Vorsitzende Manfred Hurt begrüßte die angereisten Gruppenleitungen. Nach dem Gedenken an die Kranken und Verstorbenen trug Pater Ludger Zewe seinen Geistlichen Impuls vor. Da an diesem Treffen einige neue Gesichter dabei waren, stellten sich die Teilnehmenden kurz mit Namen und der jeweiligen Gruppe vor.

Nun folgte eine der Neuerungen dieses Treffens, das darin bestand, dass sich die einzelnen Bereichsleitungen möglichst kurz fassen sollten, zumal die Mitgliederversammlung grade mal zwei Wochen vorher war. Die Beiträge beschränkten sich dann auch meist nur auf die aktuellsten Aktivitäten in den einzelnen Bereichen. Die Zeit war zwar schon bis zu unserer Kaffeepause fortgeschritten, es sah aber trotzdem rekordverdächtig aus.

Nach der Pause bekamen dann die Gruppenleitungen Zeit, aus ihren Gruppen und auch den eventuellen Problemen rund um die Gruppe zu berichten. Bevor diese Runde startete, erinnerte Manfred Hurt die Anwesenden noch einmal an das Gruppengeheimnis, das natürlich auch in diesem Kreis herrscht. Auch bei den Gruppenleitungen treten manchmal Probleme innerhalb der Gruppen auf, die sie in einem anderen Rahmen (Supervising) ansprechen möchten und müssen.

Relativ entspannt trugen die Vertreter der Gruppen die Themen vor, die ihnen aktuell am Herzen lagen. Bis alle Teilnehmenden ihre Gruppen und auch die aktuellen Probleme und Fragen vorgetragen hatten, war es doch schon wieder Zeit für das Mittagessen.

Nach der einstündigen Mittagspause widmeten wir uns dann den bis dahin gesammelten Themen. Vornehmlich ging es aber um Themen und nicht Personen, die in dieser Runde angesprochen wurden.

Einige Verwirrungen hatte der Anfang des Jahres im WEGGEFÄHRTEN  erschienene Artikel mit dem Titel „Selbstheilung“ hervorgerufen. Dieser sorgte selbst in dieser Runde noch für hitzige Diskussionen und Klärungsbedarf. Ebenso wurde das von der Caritas-Suchtberatung angebotene SKOLL-Programm angesprochen, da die Gruppenleitungen sich nicht sicher waren, wie sie mit Teilnehmern an diesen oder anderen Programmen umgehen sollten.

Alleine an diesen beiden Themen hat sich wieder einmal gezeigt, dass es weder eine Patentlösung, noch eine „von oben“, also vom Verband aufgesetzte Lösung gibt. Hier sind die einzelnen Gruppen gefragt sich darüber abzustimmen, ob die jeweilige Gruppe Personen mit diesen Zielen verkraften kann.

Im Laufe dieser Diskussionen hat sich aber auch gezeigt, dass es nicht unbedingt nur Risiken sind, die dadurch auf eine Gruppe zu kommen, es können auch Chancen sein.

Diese neue Form des Treffens wurde als sehr effektiv empfunden. Einzig die immer noch zu kurze Zeit des Austauschs stellt noch immer ein Problem dar. Vielleicht kann das aber bei dem „Gruppenleitertreffen Version 4.0“ behoben werden.

 

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