Toleranz mit sich selbst

Warum kann oder will ich nie ganz zufrieden sein

Foto: twinlili  / pixelio.de

Eigentlich könnten wir doch stolz und zufrieden sein, mit dem, was wir geschafft haben. Wir leben inzwischen einer stabilen und zufriedenen Abstinenz du dadurch hat sich auch vieles in unserem normalen Leben zum positiven verändert. Und dennoch hören wir meist in den Gruppenabenden, dass das eine oder andere nicht so perfekt ist, wie es sein könnte.

Woran liegt das? Haben sich die Werte in der Gesellschaft in der Zeit unseres Konsums so stark verändert du unsere früheren Ansprüche daran genügen nicht mehr? Haben wir durch die Konsumzeit etwas wiedergut zu machen, wollen jetzt mit unserer Perfektion einen Makel von früher ausgleichen? Viele von uns haben vielleicht auch neue Qualitäten während der Therapie entdeckt und wollen diese jetzt einsetzen. Frei nach dem Motto: „Weil ich es kann…“

Auch auf der Angehörigenseite kann dieser Perfektionismus so oder so ähnlich auftreten, wobei nicht immer der suchtkranke Partner im Fokus der Bemühungen steht. Schließlich will sich auch der Angehörige nach diesen schweren Zeiten das Leben „schön“ machen.

Wie ihr seht, ist das ein sehr vielfältiges Thema und wir möchten euren Gedanken und Ideen hierzu nicht zu weit vorgreifen.


Dieses Seminar beginnt am 04.09.2020 um 18:00 Uhr
und endet am 06.09.2020 um 13:00 Uhr

Günter Kirchner

Veranstaltungsort:

Exerzitienhaus der Franziskaner
Kreuzweg 23
65719 Hofheim am Taunus Google Link

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