Frauenseminar

Welchen Einfluss haben unsere Rollen aus der Kindheit auf unser Verhalten heute?

Foto: _Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

­ Gruppendynamiken verstehbar machen

»Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.«

(Aldous Huxley)

,Jeder Mensch nimmt von Geburt an verschiedene Rollen ein. Diese bestimmen sich aus der Position in der Geschwisterfolge wie auch aus familiären Besonderheiten. Ein Erstgeborener übernimmt in der Regel eine andere familiäre Rolle als ein Letztgeborener. Aber auch andere Faktoren tragen dazu bei, das Rollengefüge in Familien zu bestimmen und zu verändern.

Zum Beispiel hat die schwere Erkrankung eines Familienmitgliedes vermutlich Auswirkungen auf das Verhalten der anderen. Bekannt sind verschiedene Rollentypen aus Familien mit einem suchtmittelabhängigen Elternteil. Der Einzelne lernt sich zurückzunehmen, zu vermitteln oder aber auch Verantwortung zu übernehmen. Zum Teil kommt es zu einer Rollenumkehr - so nehmen Kinder manchmal auch elterliche Positionen ein (Parentifizierung).

Im Erwachsenenleben legen wir dieses Verhalten nicht einfach ab. Es begleitet uns im Familienleben, im Umgang mit Freunden und auch in der Selbsthilfegruppe.

Gerade in den Selbsthilfegruppen lassen sich bedingt auch durch Wechsel der Gruppenmitglieder oft seltsame Dynamiken beobachten, die uns nicht recht erklärbar sind. Auf bestimmte Teilnehmer reagieren wir gereizt, anderen ordnen wir uns unter und wieder anderen gegenüber gehen wir in Konkurrenz.

Im Rahmen dieses Seminars wollen wir uns mit solchen Dynamiken und deren Hintergründen auseinandersetzen.

Andrea Pfeifer


Dieses Seminar beginnt am 06.03.2020 um 18:00 Uhr
und endet am 08.03.2020 um 13:00 Uhr

Andrea Pfeiffer

Veranstaltungsort:

Priesterseminar Limburg
Weilburger Straße 16
65549 Limburg Google Link

Zurück